Waisenkinder Geschichten

Waisenkinder Geschichten

Bildung als Lebensretter

Ausbildungs- und Arbeitsplätze sind in Kenia Mangelware - ebenso wie die staatliche Unterstützung auf dem Bildungsweg. 

Beim Patenschaftsprojekt von Dentists for Africa werden junge Menschen ohne Perspektive bis über die Schulzeit hinaus gefördert und zahlen nach absolvierter Berufsausbildung 10% der erhaltenen Unterstützung wieder zurück an die Hilfsorganisation. So unterstützen sie die nächste Generation junger Kenianer auf dem Weg in eine gesicherte Berufstätigkeit. So arbeitet das Projekt nicht nur transparent und nachhaltig, sondern baut Brücken - sowohl innerhalb Kenias, als auch zwischen Patenkindern und ihren Förderfamilien in Deutschland. 

Inzwischen haben mehr als 600 Waisenkinder eine Ausbildung durch die Organisation erhalten. Sobald diese jungen Menschen selbst im Berufsleben stehen und Geld verdienen, zahlen sie zehn Prozent ihres Einkommens in einen Fond von Dentists for Africa ein. Von diesen Geldern finanziert der Verein die Ausbildung weiterer Waisenkinder.

Hallo, ich bin Francis!

Meine Eltern sind unglücklicherweise sehr früh gestorben. Als Kind träumte ich davon, Arzt zu werden, ohne konkrete Vorstellungen, was ich da genau tue. Aber nach der Begegnung mit den Dentists for Africa wollte ich dann unbedingt etwas mit Zahnmedizin machen. Jetzt habe ich mit deren Hilfe eine Ausbildung zum Oral Health Officer begonnen. In zwanzig Jahren, das wäre mein Traum, wäre ich gern ein erfolgreicher Zahnarzt. Dann würde ich in Nakuru und Nairobi, vielleicht auch in anderen Städten, eine Organisation aufbauen, die Waisen hilft.

Hallo, ich bin Molly!

Mein Vater war Tischler, meine Mutter Lehrerin. Sie starben als ich acht Jahre alt war. Durch die Unterstützung meiner Pateneltern kann ich hier am College eine Ausbildung machen. Ich lerne Haidressing und Beauty-Care. In zwanzig Jahren wäre ich gern so weit, dass ich einen eigenen Salon habe. Die Afrikanerinnen legen viel Wert auf ihr Äußeres, da habe ich bestimmt gute Chancen.